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Dienstag, 2. Juli 2013

Das etwas andere Interview – Team Eventtor Marburg radelt von Heskem (Deutschland) nach Venedig.


***pic copyright by David Linz***

... Mastermind Peter M. Stellt sich den Fragen von Rocket Queen Promotion:

1. Peter, stell uns Dein Unternehmen Eventtor Marburg doch erst einmal vor.

Peter: Bei Eventtor Marburg handelt es sich um ein Veranstaltungs- und Ideenportal. Einsamkeit, Bewegungsmangel, Kommunikations- und Informationsdefizite und Umweltverschmutzung sind ohne jeglichen Zweifel zunehmende Probleme in der heutigen Zeit und Gesellschaft. Wir vonEventtor Marburg haben uns vorgenommen, mit unserem Angebot etwas gegen diese Probleme zu tun.
Dies sowohl auf unkomplizierte Weise, wie auch möglichst preiswert. 
Mir persönlich ist es wichtig, fair, ehrlich und kompetent behandelt zu werden. Ich muss nicht immer und überall König sein. Ein entspannter und freundlicher Umgang miteinander ist mir wichtiger, als übertrieben höfliches und schleimiges Getue. Dies sowohl aus Kunden- als auch aus Unternehmersicht.
Lasst uns respektvoll miteinander agieren.
Eventtor Marburg bietet Euch (meist sportliche Events) zu preiswerten Konditionen. Zögert nicht, uns zu kontaktieren, um Euch intensiver zu informieren oder für eine Veranstaltung anzumelden. Auch Events welche auf der Homepage (http://www.eventtormarburg.de) noch nicht eingetragen sind, können auf Anfrage gerne realisiert werden. Fragt einfach an. “Nichts ist unmöglich!” finde ich als Slogan etwas übertrieben. Aber Vieles ist durchaus denk- und realisierbar. Ideen sind auf jeden Fall willkommen und Einiges ist verhandelbar. Für unklare Dinge stehe ich, Peter, Euch gerne persönlich zur Verfügung. 
Das Angebot wird ständig gepflegt und erweitert.
Ein ganzes Event buchen klingt bombastisch und teuer. Das muss es aber gar nicht sein. Man kann auch Teil(nehmer(in)) eines Events werden und das ist meist günstiger, als man sich das vorstellt.

2. Was war für Dich eigentlich der Grund, der Antrieb, die Eingebung ein Kleingewerbe zu eröffnen?

Peter: Das ist zum Teil schon mit Frage 1. bzw. deren Antwort gesagt. Es ist für mich eine Art, Hobby und Leidenschaft mit Beruf und Berufung zu verbinden. Alles was ich tue, tue ich aus und mit Leidenschaft. Allerdings leider auch meist unterbezahlt. 

3. Nun wollen wir doch gleich mit den Fragen zu Eurem geplanten Fahrrad-Trip von Heskem nach Venedig einsteigen. Wie geht es mit den Planungen der Route voran, steht dir komplette Strecke schon?

Peter: Die Planungen werden stetig konkreter. So wie der Termin dafür auch immer näher rückt. Die Streckenplanung ist noch nicht bis ins kleinste Detail abgeschlossen – so steht auch nicht zu 100 % fest, ob wir tatsächlich in Venedig ankommen. Wer kann denn heute schon noch etwas mit 100%iger Sicherheit behaupten? Und gerade Dinge in der Zukunft lassen sich schwer vorhersagen. Aber in groben Zügen befindet sich bereits alles in meinem Kopf. Und so oder so ähnlich sollte das auch durchführbar sein. Pannen, Krankheit und ähnliches können das Konzept natürlich immer noch ein wenig verändern. Zur Strecke gibt es nicht sonderlich viel zu sagen. Wir werden uns hauptsächlich auf Radwegen befinden und hierbei meist die Flusstäler nutzen.

4. Ihr seid sicher schon fleißig am trainieren, richtig? Wie oft seid Ihr am trainieren? Und wie lange sind Eure Trainingsfahrten im Durchschnitt?

Peter: Das unbeständige und eher kühle Wetter hat uns gerade zu Beginn des Jahres etwas gehemmt. Wie es auch leider einige Events gebremst hat.

Mal von unseren Radtouren abgesehen, gehen wir u.a. regelmäßig ins Fitness-Studio, Schwimmen und Rabea spielt Badminton.

Kleinere Touren sind wir auch im Winter geradelt. Die erste am 6. Januar. Das ging ganz gut, da schneefrei. Ein paar Wochen später, habe ich dann auf Schnee- und Eis und bei klirrender Kälte nur rund 10 Kilometer geschafft. Das war eher kraftraubend.

Aktuell nehmen wir an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teil.

Und auch bei Veranstaltungen wie z.B. der „Eder-Bike-Tour“ waren wir am Start. Dabei sind wir gut gewaschen worden und waren pitschnass. Der Wasser konnte man aus den Klamotten drücken und aus den Schuhen schütten. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Die Frage nach dem wie oft, kann ich so nicht beantworten. „Regelmäßig“ wäre vielleicht passend.

Die Länge unserer Rad-Touren ist sehr variabel. Das bewegt sich meist so zwischen 10 und 50 Kilometer. Das können aber auch locker mal über 80 Kilometer werden. Auf der Tour sollten wir mindestens eine durchschnittliche Etappenlänge von 85 Kilometern erreichen. Wobei auch mal Tage mit nur 40 Kilometern dabei sein können, aber eben auch welche an denen es über 100 Kilometer werden sollten.

5. Und wie viele Personen haben sich Eurem Rad-Trip bereits angeschlossen?

Peter: Bisher fahren wir zu zweit. Und obwohl wir gegenüber Interessenten sehr aufgeschlossen sind, glaube ich nicht, dass sich daran etwas ändern wird. Aber wer mag, kann natürlich gerne noch einsteigen.

6. Wie ich ja weiß, ist Mountainbiken Dein Hobby, aber wie kommt man eigentlich auf die Idee so eine Mammut-Tour zu unternehmen? Gab es dafür eine bestimmte Eingebung?

Peter: Bisher habe ich die Alpen dreimal per MTB überquert. Den Rennsteig einmal. Die Beweggründe und Ideen dazu, kann man in den entsprechenden Tourenberichten nachlesen.

Auch die Idee zu dieser Tour hat einen langen Vorlauf. Da müsste man vermutlich bereits im Juni 2011 ansetzen. Aber das würde den Rahmen dieses Interviews sprengen. Eigentlich war ein mal geplant, nach Moskau zu radeln. Davon sind wir aber aufgrund diverser vorhersehbarer und unvorhersehbarer Schwierigkeiten wieder abgekommen.

7. Mit welchen Bikes und welchem Equipment wollt Ihr die Tour starten? Und wie haltet Ihr es mit der Beförderung Eures Gepäcks? Lasst Ihr euch dieses privat nachfahren oder per Post schicken oder wie geht es von statten?

Peter: Was unsere Bikes und Ausrüstung angeht, werden wir uns über sämtliche Ratschläge zu diesem Team hinweg setzen. Wir fahren keine Touren- oder Trekkingräder, sondern Mountainbikes. Hardtails um genauer zu sein. Diese werden auch nicht mit speziellen Straßen- oder Tourenreifen ausgerüstet, sondern mit „normalen“ Mountainbike-Reifen.
Gepäckträger und Satteltaschen kommen bei uns ebenfalls nicht zum Einsatz. Alles muss im Rucksack, sowie Lenker- und Rahmentaschen Platz finden. Evtl. kommt auch noch was an die Sattelstütze.
Eine genaue Liste, was wir alles benutzen werden bzw. benutzt haben, - inkl. einem Bericht dazu – gibt es nach der Tour.
Wir werden unsere Rucksäcke/Klamotten innerhalb Deutschlands drei mal bei Bekannten/Freunden tauschen können. Und wir werden Waschmittel mitnehmen. Das muss dann reichen.

8. Wie sieht es aus mit Sponsoren und fleißigen Helfern, die Euch bei eurem Vorhaben unterstützen? Kannst Du meinen Lesern darüber noch einen kleinen Einblick eben?

Peter: Wir haben um die hundert Firmen angeschrieben. Einige haben gar nicht reagiert. Von den meisten haben wir sehr nette Reaktionen bekommen. Aber dennoch überwiegend Absagen. Dafür scheint es standardisierte Vorlagen zu geben. 
Bisher haben wir vier Unternehmen gefunden, welche unser Projekt unterstützt haben bzw. unterstützen.
Falls ich die hier nennen darf, werde ich das gerne tun.

- Continental:
hat uns je einen Satz Reifen zugesagt. Meine sind bereits seit Wochen da, Rabea´s haben noch Lieferzeit. Wir hoffen, dass diese noch rechtzeitig ankommen.

- SKS:

wir haben eine Mini-Pumpe und ein Mini-Tool bekommen.

- Selle Royal:

schickte uns zwei Sättel und zwei paar Griffe.

- der vierte Unterstützer möchte namentlich nicht genannt werden:

wir bekamen Kappen, Ohrenschützer, Lippenpflegestifte und Reflektoren.





9. Gibt es bezüglich der Tour eigentlich etwas was Euch ängstigt?

Peter: Ängstigt ist vielleicht übertrieben. Aber der Gedanke an Streit ist etwas beunruhigend. Für Pannen sind wir nicht wirklich gut vorbereitet. Unser Zeitfenster und unser Budget sind ziemlich eng bemessen. Die Rückreise per Bahn wird sicher auch recht abenteuerlich. Den größten Respekt habe ich jedenfalls von der Rückreise per Bahn. Am Bahn-Schalter konnte man uns leider nur sehr bedingt weiterhelfen. Viele Fragen blieben unbeantwortet. Die Deutschen Bundesbahn glänzte mal wieder mit Inkompetenz. Leider haben wir nicht wirklich Alternativen dazu. Aber alles in allem KANN es klappen. Und daher ziehen wir das auch durch.


10. Last but not least... kannst Du jetzt eine Nachricht für all meine Leser und alle anderen Fahrradbegeisterten hinterlassen.

Peter: Hallo! 

Reicht das? Nein? Na dann schaut mal rein auf unseren Seiten:


Drückt uns die Daumen und gebt ordentlich Feedback!
Gute Fahrt! Und allzeit einen Daumenbreit Luft im Reifen!


Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche Euch frohes Strampeln und alles Gute für die lange Fahrt. Susi

c by www.rocketqueen-susi.de