Mittwoch, 17. Februar 2016

CD Vorstellung: Shotgun Justice - State Of Desolation



Shotgun Justice - State Of Desolation


Die neue Platte der Peiner-Jungs hat etwas vom 80er US-Metal. Für Auflockerungen sorgen hier und da eingespielte Samples und bei Song 3 sowie 5 "Nemesis Is A Global Killer!" kommt eine Sängerin zum Einsatz, diese lässt etwas Klassik in den Song einfließen.

Untermalt wird das ganze ab und an von etwas Keyboard. Jetzt kommt einem doch gerade auch Dark Rock/Metal in den Sinn. Bei "Head Full of Bullets" hört es sich auch irgendwie nach 70er Jahre Black Sabbath an. Ah, und danach wird´s orientalisch "Forsaken". Gar nicht mal so schlecht. Erinnert hier etwas an frühe Solitude Aeternus.


"Harvest the Storm" geht in eine ähnliche Richtung. Und beim letzten Song auch. Au Backe, da kommt noch eine Flöten Improvisation vor. Ei ei. Puuhh, jetzt auch noch ein "Heaven and Hell" Ende. Und die Flöte. Dies ist wahrlich etwas gewöhnungsbedürftig.

Positives Fazit:

Das Bemühen um gute Songs im Doom Metal bis US-Metal - Bereich. Die grundlegenden Ideen sind bestimmt ausbaufähig. Alles aufgelockert mit diversen Samples, Chören, Sängerinnen etc. Bei einer entsprechenden Umsetzung gäbe es da durchaus Potenzial.

Kritischer gesehen:

Der Sänger sollte an seiner cleanen Stimme weiter arbeiten. Mit etwas Übung könnte daraus etwas werden. Die raue Stimme sollte er lieber hinten anstellen. Oder er ändert den rauen Stil wirklich ins Extreme. Vielleicht kommt das besser. Und was die Produktion angeht so ist diese noch ausbaufähig.