Dienstag, 8. September 2015

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Pic © slayer.net



SLAYER – Repentless

Label: Nuclear Blast

Stil: Metal/Thrash/Hardcore


Slayer`s erste Platte nach dem Weggang von Dave Lombardo und dem Tod von Jeff Hannemann und somit Slayer`s elftes Werk insgesamt. 

Für Hannemann konnte man erst kürzlich Gary Holt, von Exodus, für sich gewinnen. IHN hört man auf der Platte auch sehr raus. Am Schlagzeug konnte man Paul Bostaph (ex Forbidden, Systematic, Testament) für sich zurückgewinnen. 

So scheint die Band wieder harmonisch formiert zu sein. Die Band sagt selbst, dass es eigentlich keinen gibt, der jemanden vom Kaliber eines Bostaph`s ersetzen könnte und man wisse auch gar nicht warum er damals gegangen ist. 

Alles in allem bietet die Platte super schnelle Nummern, wie man sie von SLAYER gewöhnt ist. Aber hier und da tuen sich auch ein paar – für Slayer ungewöhnlich – langsamere Nummern auf. „Repentless“ umfasst 12 Stücke.  Beim Song „Chasing Death“ nimmt man sich dem Thema „Verlust von Freunden“ durch Abhängigkeiten und anderen Umständen an. Nachzuhören in einem Video mit Kerry King, der den Song hier analysiert.

Eine sehr abwechslungsreiche Platte, die wieder mehr in Richtung „Seasons In The Abyss“ und Richtung „South Of Heaven“ geht. Es ist nicht nur die schnelle „Raserei“ sondern auch langsamere, düstere, zähe Abrissbirnen kommen zum Vorschein. Sehr gute Produktion – Terry Date am Werk. Date hat u. a. schon für Bands wie Overkill, White Zombie, Prong, Deftones, Metal Church u.v.a. gearbeitet. „Repentless“ ist also ein must have für alle SLAYER Fans. Slayer bleiben ihrer Linie einfach treu und man muss bei dieser Band nie mit bösen Überraschungen rechnen.

Punkte: 7,5
Susi Rocketqueen Müller