Montag, 7. September 2015

Neues Review auf www.streetclip.tv online: Iron Maiden - The Book Of Souls - jetzt lesen!

exklusiv geschrieben für STREETCLIP.TV

Pic ©Iron Maiden.com
 

IRON MAIDEN - The Book Of Souls

Stil: NWOBHM

Label: Parlophone Records

Up The Irons! The Maidens are back und Bruce`s unbändige Energie ist echt bewundernswert. Nachdem Bruce seinem Krebs (Zungenkrebs, der laut Medienberichten durch das HPV Virus (Humane Papillom Viren) ausgelöst worden sein soll) die kalte Schulter gezeigt hat und diesen überwunden hat geht es auch gleich wieder auf zu neuen Taten. Ebenso ist anzumerken, dass Mr. Dickinson derweil einen Flugschein für eine 3-motorige Maschine macht, damit er nächstes Jahr mit der neuen, größeren Ed Force One die ca. 90.000 Kilometer hiermit zurücklegen kann.

Da sagen wir doch HUT AB! Ein echtes Vorbild, ein Workaholic, ein Showman - alles in einem -. Erste musikalische Eindrücke konnte man anhand der Videopremiere von "Speed Of Light" bereits am 14. August sammeln. Am 26. August hat die Bruce Air 737 vor dem großen Release übrigens noch einige Fans sowie Gewinner eines Contests von Cardiff (UK) nach Paris geflogen um an einer exklusiven Listening-Session teilzunehmen.

Die neue Platte der eisernen Jungfrau(en) wurde von Kevin Shirley produziert und gemixt sowie von Mastermind Steve Harris co-produziert. Das neue Output der Band zählt elf Songs. Mit über 18 Minuten ist der letzte Song namens Empire of The Clouds einer der längsten Songs ansonsten unterschreitet kein Song die 4 Minuten Marke. Auf Grund seiner Länge ist "The Book Of Souls" somit das allererste Studio-Doppel-Album der Band.

Einige Songs habe ich mal rausgepickt und kurz und knapp persönlich eingeschätzt: Der Anfang von der ersten Single-Auskoppelung "Speed Of Light" erinnert vom Anfang her stark an eine GN`R oder aber auch Mötley Crüe Nummer. "Shadow Of The Valley" - wem würde das nicht auffallen, klingt von den Gitarren her nach "Wasted Years" nur etwas langsamer. Vom Feeling her finde ich persönlich, dass es etwas von den Iron Maiden zu Blaze Bayley Zeiten hat. Vielleicht noch ein Song der von damals übrig gebelieben ist? Gut denkbar, denn er wurde von Gers/Harris geschrieben. Macht für mich also schon Sinn. Hört man sich den Song "Tears Of A Clown" genauer an so erinnert dies hier und da ein bisschen an die Solo-Platten von Bruce Dickinson. Jedoch ist es ein nachdenklicher Song - den Bruce auf Grund des Todes von Schauspieler Robin Williams geschrieben hat. Vom Wortspiel Anmerkung am Rande: "Tears Of A Clown" her lässt "Tears Of The Dragon" grüßen.

Was im Allgemeinen die DREI Gitarren betrifft, so kommen diese nur hier und da mal durch. Das Album hätte auch deutlich kürzer sein können, wenn hier und da die weit ausgedehnten Soli etwas zusammengekürzt worden wären. Aber ich weiss, das ist von der Band so gewollt.

Meiner Meinung nach war das progressivste was Maiden bisher gemacht haben bisher war eigentlich die "A Matter Of Live And Death"-Platte. Zur Aufnahme selbst muss ich sagen, dass diese dumpf und daher auf Grund des Sounds nicht so ansprechend ist. Kevin Shirley lässt grüßen. Man hört, dass Bruce Stimme älter geworden ist, das tut dem Ganzen jedoch keinerlei Abbruch. Bruce`s Stimme ist bei dieser Platte ganz weit vorne - während die Drums eher ganz weit im Hintergrund ihr Unwesen treiben. Natürlich hat man auch hier vorgesorgt und für die Live-Präsentation die ein und anderen
Ohohohoho`s eingebaut, das sollte live natürlich sehr gut funktionieren und wird die Fans auf alle Fälle zum Mitsingen motivieren.

You`re sh**.... and you know you are! Flight 666 lässt grüßen! Auf zu neuen Horizonten. Let the Eagle fly!


Punkte: 6,5

Susi Rocketqueen Müller

exklusiv geschrieben für STREETCLIP.TV