Freitag, 14. August 2015

Neues Review für Streetclip TV: Lynch Mob - Rebel - jetzt lesen

geschrieben für Streetclip.tv - all rights Streetclip.tv

LYNCH MOB - Rebel

Label: Frontiers Music Srl./RatPak Records

Genre: Hard Rock

George Lynch heimste sich seine ersten Lorbeeren als Gitarrist bei (DON) DOKKEN ein. Wie jeder aus der Szene weiß, haben George und Don schon
öfter das ein- und andere Mal versucht wieder auf einen Nenner zu kommen, doch nichts konnte das angespannte Verhältnis der beiden Kontrahenten
in Luft auflösen.

Der Legende nach fällt das in 1992 erscheinende LYNCH MOB Album "LYNCH MOB" auf Grund der Grunge-Area hinten runter und findet kaum Gehör.Es
brechen harte Zeiten an - nicht nur für LYNCH MOB. Viele Killer-Alben landeten damals mehr oder weniger Dank der Nirvana/Pearl-Jam-Phase in der
Versenkung. War nicht heißen soll, dass alles an Grunge durch die Bank hinweg schlecht gewesen ist.

George Lynch hat sich im Jahr 2008 nach 18  Jahren noch einmal mit Ursprungssänger Oni Logan (Dio Disciples) zusammen getan. Oni Logan war damals
nur kurzzeitig sprich circa ein Jahr Sänger bei LYNCH MOB und flog dann nach kürzester Zeit nach einer Tour wieder raus. Am 21. August wird nun
das achte LYNCH MOB Studioalbum an den Start gehen und uns werden dann gleich elf hardrockige Nummern geboten.

Nun zur Musik: Was den Gesang betrifft hat Oni Logan eine sehr melodische Stimme, die sehr schön mit George Lynch`s Gitarrenspiel harmoniert. Der Opener "Automatic Fix" erinnert hier und da gleich an wenig an die Songs von "ROB HALLFORD`s " "HALFORD" Platte "Ressurrection". Es ist eine sehr organische Produktion, die nichts künstliches hat.

Der Zweite Song namens "Betweeen The Truth And A Lie" klingt als könner er auch von der "Slide It In"-Platte von Whitesnake sein - alles in allem erinnert das Werk produktionstechnisch ehr an die 80-er Jahre, sehr erdig das ganze. Hingegen könnte "Sanctuary" - Song vier eher ein ruhiger Song von Amored Saint sein - wobei Song 8 "The Hallow Queen hier und da Parallelen zu Pearl Jam erahnen lässt. George Lynch glänzt mit Hard-Rock-Soli ohne sich auch nur im geringsten in den Vordergrund zu drängen, das hat Klasse.

Fazit: Klasse Platte, vor allem für alle Fans von Whitesnake empfehlenswert.



Punkte: 7

Susi Rocketqueen Müller




Punkte:

Susi Rocketqueen Müller

geschrieben für Streetclip.tv - all rights Streetclip.tv